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Free Lunch?

29.05.2002

Bei der fremdfinanzierten Rente bzw. Vorsorge tauchen immer mehr Anbieter auf, die auf schlank Preise und vorsichtige Kalkulation setzen.

Peter NothelferEs stimmt, die schießen derzeit wie die Pilze aus dem Boden“, bestätigt der Unternehmensberater Peter Nothelfer die Journalistenfrage, ob denn nicht etwas zu viele fremdfinanzierte Renten- und Kapitalanlagekonzepte derzeit auf den Markt drängen. Es überrascht aber nicht, dass die „Zusatzrente auf Kreide“ gerade in diesen Tage ein solcher Erfolg ist. Hier hat man – zumindest am Papier – wieder attraktive und scheinbar totsichere Renditen zu erwarten, sorgt für den Ruhestand vor und genießt als Topverdiener – und das dürfte in vielen Fällen das schlagende Verkaufsargument sein – auch einen hübschen Steuerspareffekt.
Die Konzeptpalette wird laufend erweitert, wobei sich vor allem zwei Grundmodelle herauskristallisiert haben: die „fremdfinanzierte Rente“, bei der die gesamte Konstruktion um einen Rententarif einer Versicherung aufgebaut ist und die „fremdfinanzierte Kapitalanlage“, wo man aus Rentabilitätsgründen statt einer Rente ein Investment – meist eine britische Lebensversicherung – ins Zentrum stellt.
Ein Angebot der ersten Kategorie vermarktet seit kurzem der Wiener Versicherungsmakler Johannes Baumgartner zusammen mit dem Hamburger Versicherungsmaklerunternehmen Baumhauer & Frenzel GmbH. Baumgartners Rente hat die etwas sperrige Bezeichnung „JungBaresPlus Pension“. Baumgartner spart nicht mit Kritik, wenn es um die Beurteilung von Konkurrenz-Konzepten geht: „Ich habe mir viele der derzeit am Markt befindlichen Angebote angesehen und dabei die Angaben mit den echten Rechenkernen nachgerechnet. Das Ergebnis sieht so aus, dass die meisten Modelle in der Nachberechnung andere Werte zeigen, als in den Unterlagen angegeben wird. Die Abweichungen sind zum Teil beträchtlich – bis zu 500 Euro im Monat, wobei sie meist im Bereich der Tilgungsträger zu finden sind, aber auch bei den Renten gibt es Abweichungen.“ Diese von ihm festgestellten Schwächen der am Markt befindlichen Systeme hat Baumgartner zum Anlass genommen, ein eigenes – wie er sagt, besseres  – Konzept zu entwickeln. Denn auf der Nachfrageseite ortet der Versicherungsmakler beträchtlichen Bedarf: „In der Zielgruppe ist dieses Produkt sehr gut absetzbar.“ Baumgartners Lösung ist vollkommen unspektakulär kalkuliert. Die Rente stammt von der Uniqua Versicherung, der Tilgungsträger von Gerling. Auf den Einsatz von hoch rentierlichen Anlageinstrumenten verzichtet Baumgartner vollständig. Die Finanzierung kann in Euro, Franken oder Yen aufgenommen werden, wobei die Möglichkeit geboten wird, Zinsänderungs- und Wechselkursrisiken abzusichern (siehe Kasten).

Fremdfinanzierte Anlage
Der zweite Typus der fremdfinanzierten Vorsorge verzichtet auf die Rente als Zentrum der Kalkulation. Die Zinsdifferenz zwischen Anlage und Kredit ist dabei gering, und das macht hohe Kreditsummen notwendig, um am Ende attraktive Rentenzahlungen zu erhalten. Sie setzen auf die – nach allen bisher vorliegenden Erfahrungswerten – langjährig höheren Erträge britischer Lebensversicherungen und kombinieren diese aus Gründen der höheren Flexibilität mit Fondssparplänen bzw. Einmalerlägen in Investmentfonds oder schlank gepreisten Fondspolicen.
Beim Konzept „CapMan“, das von der CapCon GmbH (
www.capcon24.de) entwickelt wurde, wird das Fremdkapital in eine CMI-Police investiert. Daraus werden ab dem zweiten Jahr 6,5 Prozent für die Bedienung der Zinsen entnommen. Parallel dazu wird monatlich eine Hansard-Fondspolice bespart. Die CMI-Police tilgt am Ende der Laufzeit den Kredit – übrig bleibt am Ende das Fondsvermögen, aus der in weiterer Folge das laufende Einkommen inform von Entnahmen kommt.
Ähnlich aufgebaut ist der Logoplan - Vario, der in der Schweiz entwickelt wurde und in Deutschland von
Peter Nothelfer und Thomas Ohl vertrieben wird. Nothelfer über die Stärken des Logoplan: „Wir haben Vergleichs-rechnungen angestellt, die zeigen, dass die Kostenbelastung für den Kunden bei unser Lösungen um rund zwei Drittel geringer ist als bei den führenden Konkurrenzmodellen.“ Auch der Logoplan erzeugt die „Rente“ mithilfe einer britischen Versicherung, allerdings wurde laut Nothelfer der etwas günstigeren Kosten wegen nicht Clerical Medical, sondern Scottish Mutual gewählt. Der Fonds wird hier als Tilgungsträger verwendet, wobei Nothelfer hier Fonds der Zürich Invest empfiehlt, weil das Programm Zürich Invest Anlage Plus die Möglichkeit bietet, Einmalanlagen für den Todesfall ohne Mehrkosten wirksam gegen Kursrisiken abzusichern. Beim Logoplan hat man nun übrigens auch auf die Börsenlage reagiert und die Renditeannahmen sowohl bei der britischen Lebensversicherung als auch beim Investmentfonds von 8,5 auf acht Prozet gesenkt. Nothelfer: „Der Logoplan rechnet sich auch ohne Steuerspareffekt, ohne Fremdwährungskredit und ohne übertrieben angesetzte Renditeerwartungen.“ 

Eine Liste ausgewählter fremdfinanziertenr Vorsorgemodelle finden Sie beigefügt in einem PDF-File.

Quelle: FONDS professionell

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